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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MELIGALA oder Kein Ort wo Milch und Honig fliessen



Kretamum
28.03.2010, 12:41
Soeben ist mir eine kommende Neuerscheinung (Mai 2010) über den Weg gelaufen - MELIGALA - von Alex Jung.

Meligala - als Titel für einen Thriller, das klingt einigermaßen verwegen und macht neugierig.
Die Gegend kenne ich von meinen Peloponnes-Zeiten in Koroni ja bestens und bin gespannt, wo genau dort der Gänsehautfaktor erzeugt werden wird.

Ein paar Infos vorweg finden sich schon im Netz.

http://www.oliviade.de/index.php/de/neuerroman

Kretamum
26.05.2010, 09:55
Meligala - das Buch ist gestern mit einer netten persönlichen Widmung bei mir eingelangt.

Und nun steck ich aber fest im Dilemma ... will sagen, stecke mitten im "Verlorenen Symbol" von Dan Brown ... aber die nächsten Tage sollen ja ohnehin wieder regnerisch werden. Da heißt es dann ... lesen-lesen-lesen, will ja wissen, welcher Kriminalfall den Pelops erschüttert hat .. :cool:

Kretamum
30.05.2010, 17:02
Ein verregneter Sonntag in Wien. Grad recht zum Lesen. Zum Weiterlesen im "Verlorenen Symbol". Tjaaa!!! Wenn nur da die Neugierde nicht wäre.

Und so habe ich meine Nase - natürlich nur ganz kurz - vor ein paar Stunden ins "Meligala" stecken wollen. Und dann doch nicht mehr herausgekriegt, die Nase, meine ich :)

Nach zwei, drei Seiten ist man schon mitten im Geschehen drin und kann einfach nicht mehr aufhören. Das Buch ist flüssig, gut und spannend geschrieben. So könnte es gewesen sein, alles, damals, mit den Andartes und der Zeit des "Aufräumens" danach - vielleicht war es auch genau so. Wer weiß? Die Geschichte, die sich rund um ein lange Zeit verhindertes Liebespärchen abspielt, ist jedenfalls packend erzählt. Eine dichte Handlung. Und der Autor ist mit den griechischen Sitten und Gebräuchen vertraut.

Kurz und gut: Ein spannendes, kurzweiliges Buch mit geschichtlichem Hintergrund. Gut zu lesen. Da überliest man dann auch die gelegentlichen kleinen Fehlerchen, die sich eingeschlichen haben. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Schreibweise der griechischen Wörter in der Übertragung. Die zweite Auflage, die das Buch sicher :):) brauchen wird, sollte noch etwas sorgfältiger lektoriert werden. Das wäre mein Kritikpunkt.

Dass die betörenden Konzerte der Zikaden als "kakophon" bezeichnet werden, kann ich verschmerzen. Gewundert hat mich, dass der Theo eine Geldbörse einstecken hatte. Ein Novum :p - naja, immerhin war er ja lange Jahre in Australien gewesen, ehe er in die Heimat zurückkehrte.

Alex, es war ein reines Vergnügen, Meligala zu lesen - ähem ... vielmehr habe ich es ja verschlungen. Auch wenn jetzt im Nachgang die grausamen Vorkommnisse der Vergangenheit nach oben drängen und zum Nachdenken anregen. Viele Dinge decken sich mit realen Erzählungen einer Freundin, deren Großvater auf der Mani bei den Andartes war ...

Wann kommt das nächste Buch? Setz mich bitte gleich auf die Bestellliste.