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Thema: Η μεντα φλισκούνι

  1. #1
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    Standard Η μεντα φλισκούνι

    In Paleochora gibt es schräg gegenüber der Busstation in einer kleinen Seitenstrasse eine Frauenkooperative , die lokale Produkte herstellt und verkauft. Dort habe ich u.a. Η μεντα φλισκούνι (Poleiminze) gekauft , in der Annahme diesen trinken zu können. Wikipedia sagt mir jetzt , daß der Tee giftig sei und man den Aufguss nur äusserlich anwenden soll? Weiss da jemand Näheres?

    Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen

  2. #2
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    Standard Aw: Η μεντα φλισκούνι


    Dort waren wir auch, anschauen
    Wegen der Poleiminze - soll ich Spiro fragen, der kennt sich aus damit.

    Wir hatten das Thema schon einmal (ich glaube Beitrag 44)

    http://www.kreta-welt.de/threads/248...Kalender+Minze

    LG Reinhilde

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  3. #3
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    Standard Aw: Η μεντα φλισκούνι

    Wenn Du Zeit hast Reinhilde, dann frag ihn bitte . Danke für den Link

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  4. #4
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    Standard Aw: Η μεντα φλισκούνι

    Ich würde davon die Finger lassen!

    Mentha pulegium, die Polei-Minze, in Deutschland auch als "Flohkraut" mit entsprechender Wirkung bekannt, enthält u.a. in allen Pflanzenteilen das Gift Pulegon . Leberschädigend, bei höherer Dosierung multiple Organschädigungen durch Übersäuerung möglich.

    Im Mittelalter hatten die Damen löcherige Kapseln mit Flohkraut in ihren diversen Unterröcken um die Plagegeister loszuwerden. Dabei half der Umstand, daß Flohkraut als Lippenblütlergewächs auch Kampfer enthält, der als "wohlriechend" empfunden wurde. Heute wohl noch bekannt von Mottenkugeln... Auch der Kampfer ist medizinisch nicht ganz ohne...

    Als Tee oder Gewürz verwandt wurde es, zumindest früher, tatsächlich wegen dem leicht "pfefferminzigen" Geschmack! Ist nicht ungefährlich, da eine Schädigung meist nicht sofort eintritt, bei "Dauergebrauch" in höherer Dosis allerdings mit ziemlicher Sicherheit!

    Auch die Alternativ-Medizin verwendet es gelegentlich um eine bewußte, therapeutische Übersäuerung des Körpers zu erreichen.

    Ist halt so wie mit vielen Giften, die Dosis macht den Unterschied zwischen Nutzen und Schaden. Ähnlich wie bei der Tollkirsche (Atropin): richtig angewandt ein Heilmittel, überdosiert tödlich...

    Pulegon kann übrigens auch, äußerlich angewandt, über die Haut aufgenommen werden...
    Geändert von Kostas (13.06.2016 um 10:42 Uhr) Grund: ergänzt und rechtschreib...

  5. #5
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    Standard Aw: Η μεντα φλισκούνι

    Danke Kostas so etwas in der Art habe ich auch gelesen. Da lasse ich dann lieber die Finger davon!

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